Es ist die größte humanitäre Katastrophe weltweit - der Krieg im Sudan. Und eigentlich dauert er, mit Unterbrechungen schon mehr als 20 Jahre. Manche erinnern sich an "Darfur", manche vielleicht an Brad Pitts Initiative und Dokumentation, in der er und anderen Schauspieler:innen auf das große Elend des afrikanischen Landes aufmerksam machen wollte. Doch das ist lange her, heute hört man nichts mehr vom Leid der Menschen. Zeit für einen Einblick in das widerständige Leben dieser Frauen. Ishraga Mustafa Hamid erzählt.
Es ist die größte humanitäre Katastrophe weltweit - der Krieg im Sudan. Und eigentlich dauert er, mit Unterbrechungen schon mehr als 20 Jahre. Manche erinnern sich an "Darfur", manche vielleicht an George Clooneys Initiative und Dokumentation, in der er und anderen Schauspieler:innen (auch Brad Pitt) auf das große Elend des afrikanischen Landes aufmerksam machen wollte. Doch das ist lange her, heute hört man nichts mehr vom Leid der Menschen. Zeit für einen Einblick in das widerständige Leben dieser Frauen. Ishraga Mustafa Hamid erzählt. Sie lebt mit ihrer Familie in Wien.
Ishraga Mustafa Hamid wurde 1961 im Sudan geboren. Sie studierte sowohl vor Ort, als auch an der Universität Wien Kommunikationswissenschaft, das Studium schloss sie mit einem Master ab. Anschließend absolvierte sie ein Doktoratsstudium am Institut für Politikwissenschaft. Sie ist Schriftstellerin, Übersetzerin und Kulturschaffende. Sie hat neun Bücher in Deutsch und Arabisch veröffentlicht und zehn Bücher übersetzt bzw. mitübersetzt. Sie führte mehrere Studien durch, vor allem zu Schwarzen Frauen und Migration in Österreich, und erhielt den Erwachsenen-Bildungsaward 2007 und den Herta-Pammer-Preis der Katholischen Frauenbewegung Österreichs. 2020 wurde ihr das Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien verliehen. 2023 bekam ihr Buch „Ontha El anhar“ den englischen PEN-Award für Übersetzung.